Küchenkonzert in München

Der Einladung von Sarah Magdalena Schüller, in München ein Lesekonzert zu spielen sind wir natürlich gerne gefolgt. Unglaublich, wie viel Leute in so eine Küche passen. Sarah hat übrigens gerade als Autorin den renommierten Wartholz Preis gewonnen. Chapeau! Marlen und ich lasen jeweils zwei Texte, die im Rahmen unserer Lesebühnenauftritte entstanden sind und spielten Lieder von unserer CD „Wie soll ich sein“ und viele neue Stücke, was von den MünchnerInnen tatsächlich bemerkt wurde. „Ihr habt ja ganz andere Lieder gespielt, als letztes Jahr.“ Hat uns schon sehr gefreut, wie genau da hingehört wird. Es war ein  schöner, stimmungsvoller Abend, bei dem wir Sarahs Freundeskreis kennenlernen durften. Auftritte an nichtkommerziellen Orten sind etwas ganz Besonderes.

Auf dem Balkon brütete eine Taube in einem Blumentopf ihre Kinder aus. Sarah hat ihr das erlaubt. Einige von uns gingen gelegentlich raus, um eine Zigarette zu rauchen. Die Taube war etwas konsterniert über diese Störungen, blieb aber stoisch auf den Taubenküken sitzen. Die friedliche Koexistenz zwischen Mensch und Tier, sie ist möglich.

Heute Abend geht’s dann weiter ins Vereinsheim nach Schwabing. Etwas weniger privat, aber sicher genauso schön.

Wir sind Hausband

Ab August könnt ihr Zuckerklub regelmäßig in der Rakete 2000 besuchen. Sven van Thom übergibt uns den Staffelstab als Hausband. Wir freuen uns sehr über diese Einladung von Lea Streisand und Jacinta Nandi und den anderen Raketen. Wer es noch nicht weiß, die Rakete ist eine der spektakulärsten Lesebühnen Berlins im Ä in Neukölln. Hier wird Stadtgeschichte geschrieben, hier entstehen Legenden. Und wir dürfen ein Teil davon sein.

„read on my dear“ Lesebühne in der Z-Bar

wir am donnerstag bei enno, der sowas schönes dazu sagt: „Musikalische Untermalung liefern Zuckerklub. Über sie sage ich an dieser Stelle lieber nichts, da ich als Fan befangen wäre und allenfalls ein Heiratsantrag meine Emotionen angemessen ausdrücken könnte.“ wenn ihr uns auch heiraten wollt, kommt vorbei! wir haben viel platz in unseren herzen.

Vereinsheim München

Das Vereinsheim in München ist ein ganz besonderer Ort, das durften wir in den letzten beiden Tagen erfahren. Mitten in Schwabing gelegen kann man dort sehr gemütlich am Tresen oder einem Holztisch Platz nehmen, ein Löwen-Bier bestellen und den Abend auf sich zukommen lassen. Bei der Lesebühne „Schwabinger Schaumschläger“ haben wir zwar nicht alles mundartige verstanden, aber das Publikum hat uns verstanden und ein bisschen hochleben lassen. Beim Blickpunkt-Spot erhielten wir einen tieferen Einblick in das Münchner Leben. Wir kannten ja bisher nur Kir Royal. Zwei besonders schöne Auftritte für den Zuckerklub. Besonders zu erwähnen sind Christoph Theussl, der großartige Liedermacher, Michael Sailer, der knarzige Münchner Autor, Sarah, die hinter den Kulissen die Fäden zieht und der spektakulär gute Kabarettist Thomas Schreckenberger, der uns gestern mit seinen Sottisen einen Lachkrampf entlockt hat. Unsere drei München Konzerte werden in die Annalen der Zuckerklub-Bandgeschichte eingehen. Gleich geht es weiter mit der Buchhandlung Literabella, die uns freundlicherweise ebenfalls eingeladen hat. Diesmal wird es neben Liedern auch selbstgeschriebene Geschichten von uns geben.

Diary Slam im Kvatira

Gestern durften wir eine sehr erstaunliche Veranstaltung musikalisch begleiten, nämlich den von KOOKread erstmals initiierten Diary Slam im Kvatira. Beim Diary Slam lesen Menschen aus ihren alten Tagebüchern vor. Gerne auch aus solchen, die im schwierigen Alter zwischen 11 und 18 Jahren verfasst wurden. Und ja, wir dürfen sagen, auch unsere Lieder haben sich sehr warm in diesen Abend eingebettet, an dem draußen zentimeterdick der Schnee lag und drinnen herzlich gelacht und in Erinnerung an die eigene Pubertät geschwelgt wurde. Mutig gelesen haben: Ella Carina Werner (Verantwortlich für die Verbreitung dieses Lese-Konzepts in Hamburg und jetzt auch in Berlin), Alexander Gumz, Daniela Seel, Friederike Scheffler, Jan Böttcher, Karla Reimert und Uljana Wolf.

Spielen im Friseursalon

Der gestrige Abend, den wir gemeinsam mit Anika Hoffmann bestritten haben, war einfach toll. Eigentlich ging es ja um einen sehr ernsten Anlass, trotzdem war es ein sehr fröhlicher Abend, dem die Eiseskälte vor der Tür nichts anhaben konnte. Es sind um die 700,00 Euro für das Hospiz Sonnenhof zusammengekommen, das sich um Kinder kümmert, die nicht mehr lange zu leben haben. Im Sonnenhof können Eltern ihre Kinder in dieser schweren Zeit begleiten und werden u.a. psychologisch betreut.  Der Sonnenhof ist auf Spenden angewiesen. Wenn ihr also etwas übrig habt, dann schaut euch die Webseite der Einrichtung an.

www.bjoern-schulz-stiftung.de/spenden.html

Aber nicht nur der gute Zweck machte den Abend zu etwas ganz Besonderem, sondern auch Andrea und ihr Mann, die das Wild Hair zu viel mehr als einem Frisiersalon machen, zu einem Treffpunkt für Nachbarn, Kunden und Freunde, in dem man sich sofort pudelwohl fühlt.