Küchenkonzert in München

Der Einladung von Sarah Magdalena Schüller, in München ein Lesekonzert zu spielen sind wir natürlich gerne gefolgt. Unglaublich, wie viel Leute in so eine Küche passen. Sarah hat übrigens gerade als Autorin den renommierten Wartholz Preis gewonnen. Chapeau! Marlen und ich lasen jeweils zwei Texte, die im Rahmen unserer Lesebühnenauftritte entstanden sind und spielten Lieder von unserer CD „Wie soll ich sein“ und viele neue Stücke, was von den MünchnerInnen tatsächlich bemerkt wurde. „Ihr habt ja ganz andere Lieder gespielt, als letztes Jahr.“ Hat uns schon sehr gefreut, wie genau da hingehört wird. Es war ein  schöner, stimmungsvoller Abend, bei dem wir Sarahs Freundeskreis kennenlernen durften. Auftritte an nichtkommerziellen Orten sind etwas ganz Besonderes.

Auf dem Balkon brütete eine Taube in einem Blumentopf ihre Kinder aus. Sarah hat ihr das erlaubt. Einige von uns gingen gelegentlich raus, um eine Zigarette zu rauchen. Die Taube war etwas konsterniert über diese Störungen, blieb aber stoisch auf den Taubenküken sitzen. Die friedliche Koexistenz zwischen Mensch und Tier, sie ist möglich.

Heute Abend geht’s dann weiter ins Vereinsheim nach Schwabing. Etwas weniger privat, aber sicher genauso schön.

Studio

Ja, wir haben neue Lieder und unglaublich viel zu tun. Und wir nehmen diese Lieder gerade auf, unterstützt von Jan Mikoleit und dem Tonstudio Tonfabrik hier bei uns in Friedrichshain. Die Tonfabrik von Elias Struck ist ein wunderbarer kreativer Ort. Wer Töne für Fernsehbeiträge,Werbeclips, Filme oder Bandaufnahmen braucht, sollte diese Adresse im Kopf behalten.

Tonfabrik Friedrichshain

Gleich mit dabei bei den Aufnahmen war aber auch das großartige Video-Künstlerinnenduo Stoll & Wachall, die das Video unserer neuen Single „Am See“ drehen werden. Ja, es bleibt und ist aufregend und wir sind schon sehr gespannt, wie alles wird, aber sicher, alles wird gut.

 

 

Wir sind Hausband

Ab August könnt ihr Zuckerklub regelmäßig in der Rakete 2000 besuchen. Sven van Thom übergibt uns den Staffelstab als Hausband. Wir freuen uns sehr über diese Einladung von Lea Streisand und Jacinta Nandi und den anderen Raketen. Wer es noch nicht weiß, die Rakete ist eine der spektakulärsten Lesebühnen Berlins im Ä in Neukölln. Hier wird Stadtgeschichte geschrieben, hier entstehen Legenden. Und wir dürfen ein Teil davon sein.

„read on my dear“ Lesebühne in der Z-Bar

wir am donnerstag bei enno, der sowas schönes dazu sagt: „Musikalische Untermalung liefern Zuckerklub. Über sie sage ich an dieser Stelle lieber nichts, da ich als Fan befangen wäre und allenfalls ein Heiratsantrag meine Emotionen angemessen ausdrücken könnte.“ wenn ihr uns auch heiraten wollt, kommt vorbei! wir haben viel platz in unseren herzen.

Vereinsheim München

Das Vereinsheim in München ist ein ganz besonderer Ort, das durften wir in den letzten beiden Tagen erfahren. Mitten in Schwabing gelegen kann man dort sehr gemütlich am Tresen oder einem Holztisch Platz nehmen, ein Löwen-Bier bestellen und den Abend auf sich zukommen lassen. Bei der Lesebühne „Schwabinger Schaumschläger“ haben wir zwar nicht alles mundartige verstanden, aber das Publikum hat uns verstanden und ein bisschen hochleben lassen. Beim Blickpunkt-Spot erhielten wir einen tieferen Einblick in das Münchner Leben. Wir kannten ja bisher nur Kir Royal. Zwei besonders schöne Auftritte für den Zuckerklub. Besonders zu erwähnen sind Christoph Theussl, der großartige Liedermacher, Michael Sailer, der knarzige Münchner Autor, Sarah, die hinter den Kulissen die Fäden zieht und der spektakulär gute Kabarettist Thomas Schreckenberger, der uns gestern mit seinen Sottisen einen Lachkrampf entlockt hat. Unsere drei München Konzerte werden in die Annalen der Zuckerklub-Bandgeschichte eingehen. Gleich geht es weiter mit der Buchhandlung Literabella, die uns freundlicherweise ebenfalls eingeladen hat. Diesmal wird es neben Liedern auch selbstgeschriebene Geschichten von uns geben.

Danke euch allen, es war ein gutes Jahr!

Für Zuckerklub war 2013 ein schönes Jahr. Wir haben endlich eine neue CD herausgebracht und gemerkt, dass das der richtige Schritt war. Einige Menschen haben uns wunderbare Dinge über unsere Musik gesagt, die uns sehr froh gemacht haben. Wir hatten tolle Auftritte im Kaffee Burger, im Schlot, im WBB, im Ä in Neukölln, im EWA haben wir sogar einen Vortrag gehalten, im Bänsch erstmals nicht nur Musik gemacht, sondern auch Lesebühnen-Geschichten vorgelesen, was sehr gut geklappt hat. Danke Lea Streisand! Mit Sarah Schmidt und Katharina Greve haben wir mit dem Pop-Püree ein ganz besonderes Show-Konzept in die Tat umgesetzt. Schon heute planen wir fleißig für’s nächste Jahr, es wird den Zuckerklub dann ein wenig mehr außerhalb von Berlin geben. München und Leipzig sind schon sicher. Einige haben sich auch beschwert, weil ein paar Lieder auf der neuen CD immer noch fehlen, deshalb denken wir gerade über die Produktionsweise unserer 3. CD nach und haben uns fest vorgenommen, diese 2014 in Angriff zu nehmen. Drückt uns die Daumen. Und frohe Weihnachten euch allen!

Die erste Rezi in der Siegessäule

Toll, die Siegessäule hat gemerkt, dass wir eine neue Platte haben, also besser gesagt, Jan Noll, der Musikexperte der Siegessäule, hat das gemerkt und sich sogar die Arbeit gemacht, eine Rezi zu schreiben. Wir freuen uns sehr und rahmen das Ding ein und hängen es uns in den Proberaum, genauso, wie es Dagobert Duck mit seinem ersten selbst verdienten Taler gemacht hat.

Bild 2

Spielen im Friseursalon

Der gestrige Abend, den wir gemeinsam mit Anika Hoffmann bestritten haben, war einfach toll. Eigentlich ging es ja um einen sehr ernsten Anlass, trotzdem war es ein sehr fröhlicher Abend, dem die Eiseskälte vor der Tür nichts anhaben konnte. Es sind um die 700,00 Euro für das Hospiz Sonnenhof zusammengekommen, das sich um Kinder kümmert, die nicht mehr lange zu leben haben. Im Sonnenhof können Eltern ihre Kinder in dieser schweren Zeit begleiten und werden u.a. psychologisch betreut.  Der Sonnenhof ist auf Spenden angewiesen. Wenn ihr also etwas übrig habt, dann schaut euch die Webseite der Einrichtung an.

www.bjoern-schulz-stiftung.de/spenden.html

Aber nicht nur der gute Zweck machte den Abend zu etwas ganz Besonderem, sondern auch Andrea und ihr Mann, die das Wild Hair zu viel mehr als einem Frisiersalon machen, zu einem Treffpunkt für Nachbarn, Kunden und Freunde, in dem man sich sofort pudelwohl fühlt.