Telekom & Spotify, Sklaverei

Als Musiker/in ist man ja Kummer gewohnt, aber dass die Telekom jetzt mit dem Streaming-Dienst Spotify eine Kooperation eingeht und mit einer groß angelegten Kampagne nach neuen Kunden fischt, ohne dass Spotify im Vorfeld die Vergütung der Musiker anpasst, stinkt schon zum Himmel. Bisher erhält man pro Stream bei Spotify 0,03 Cent als unabhängiger Künstler. Zum Vergleich: Bei einem Download erhalten labelfreie Musiker circa 0,44 Cent.

Laut SPIEGEL ONLINE sollen die Spotify Konditionen für Major-Künstler attraktiver sein. Damit wiederholt Spotify das Geschäftsmodell der Gema, das ebenfalls dem gibt, der bereits reichlich hat.  Auf Fragen von SPON zur Höhe der Ausschüttungen für Major-Künstler hat Spotify nicht geantwortet. Dass Spotify die Großen besser bezahlt, hatte Anfang 2011 der “Guardian” berichtet. Ein interessantes Detail dabei: Den großen Labels Sony, Warner und Universal sollen etwa 15 Prozent der Anteile von Spotify gehören.

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